Mini-Lecture DACH-Tagung Zürich 2027
Prozess und Widerspruch. Veränderung in der gestalttherapeutischen Traumatherapie
Relationale Gestalttraumatherapie fokussiert das vergangene Ereignis und auch die aktuelle offene Gestalt: Ein Trauma ist somit die andauernde Folge der situativen Überforderung und besteht in Kultur und Gesellschaft fort. Dieser weniger stigmatisierende Ansatz ist gleichzeitig eine Herausforderung für die Gestalttherapie: Und zwar im Geiste des Nichtstun etwas zu tun, den grundlegenden Aspekten traumatischer Situationen zu begegnen, wie dem Umgang mit relationalen Widersprüchen und auch einer aktualisierten Auseinandersetzung mit der paradoxen Theorie der Veränderung im traumatischen Feld.
